Basel Universität
Departement für Physik
Departement für Physik

Über uns

Seit dem späten 17. Jahrhundert, unterrichten und forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fach Physik an der 1460 gegründeten Universität Basel (www.unigeschichte.unibas.ch). Einer der bekanntesten Lehrstuhlinhaber in der Physik war der Physiker und Mathematiker Daniel Bernoulli (1700 - 1782). Er wurde durch seine Arbeiten über bewegte Flüssigkeiten und ihre Eigenschaften berühmt. Das von ihm aufgestellte Bernoulli-Gesetz über den Zusammenhang zwischen Fliessgeschwindigkeit und Druck in einer Flüssigkeit findet auch heute in der Aerodynamik noch Anwendung (kurze Geschichte des Departements Physik).

Heute liegen die Forschungschwerpunkte des Departements Physik im Bereich Nanophysik sowie Astro-, Nuklear- und Teilchenphysik. Innerhalb der Nanophysik treffen dabei verschiedenste Forschungsgebiete aufeinander. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sich mit Strukturen im Nanometerbereich beschäftigen. Dabei werden nicht nur unterschiedliche Forschungsprojekte innerhalb der Physik vereint, sondern es erfolgt auch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus den Fachrichtungen Chemie, Biologie und Medizin.

Verschiedene international bekannte Arbeitsgruppen im Departement Physik konzentrieren sich auf Theorien der kondensierten Materie und Quantum-Computerisierung. Weltweit geschätzt werden ebenfalls die theoretischen und experimentellen Arbeiten zur Astro-, Nuklear- und Teilchenphysik. In Basel sitzen zudem weltweit führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Bereich der Rastersondenmikroskopie (STM, AFM, MFM, FAMARS, Cantilever Sensors) sowie Forschungsgruppen, die herausragende experimentelle Arbeiten in Nanoelektronik, Nanomechanik, Quantumoptik, Nanophotonik, Quantumtransport und weiteren Gebieten durchgeführt haben.

Die hervorragenden Leistungen verschiedener Forschungsgruppen, haben es ermöglicht internationale Zentren am Departement Physik der Universität Basel anzusiedeln:

  1. Nationaler Forschungsschwerpunkt in Quantum Science und Technologien (Basel Co-Leading Haus, ETH Zürich Leading House)
  2. Swiss Nanoscience Institute (SNI), Nationaler Forschungsschwerpunkt Nanowissenschaften (NFS)
  3. Basel QC2 Zentrum für Quantum-Computerisierung und Quantum-Kohärenz.

Das Departement Physik in Basel ist mit zwölf Professoren und drei Assistenzprofessoren eher klein, geniesst aber wissenschaftlich eine ausgezeichnete Reputation. Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Basler Physikerinnen und Physiker werden im Durchschnitt jeweils etwa 25 Mal zitiert. Damit liegen nach dem Essential Science Indicator (ESI), Web of Science (pdf), die Basler unter allen Physikdepartements, aus denen mehr als 1000 Publikationen stammen, auf dem 5. Platz (sortiert nach Zitat pro Veröffentlichung). Die unten stehende Tabelle zeigt den Stand dieser Klassifizierung vom Januar 2012. Im vergangenen Jahr konnten sich die Basler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Rang 7 (Januar 2011) auf den 5. Platz verbessern! (vorheriges Ranking, pdf)

  Platz Institution Veröffentlichungen Zitierungen Zit./Veröff.   Platz Institution Veröffentlichungen Zitierungen Zit./Veröff.
  1 Cornell 3,547 89,093 25.12   10 Harvard University 5,136 121,100 23.58
  2 AT&T Bell Labs 1,187 29,763 25.07   12 IBM research 1,989 46,194 23.22
  3 Caltech 4,852 120,725 24.88   29 MIT 8,892 184,700 20.77
  5 Universität Basel 1,104 27,082 24.53   66 ETH Zurich 4,671 80,575 17.25
  7 Universität Zürich 1,335 32,230 24.14   98 University of Geneva 2,322 36,974 15.92
  9 Stanford University 5,580 132,812 23.80   130 ETH Lausanne 4,189 61,139 14.60

In den aktuellen QS World University Rankings 2011/12 wird die Universität Basel im Fachbereich Physik und Astronomie auf dem weltweit 25. Platz geführt. In der Kategorie Zitationen ist unser Departement gar der weltweite Spitzenreiter!