Basel Universität
Departement für Physik und Astronomie
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Neuigkeiten aus unserer Forschung


Aktuell


Patrick Maletinsky zum Associate Professor gewählt

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20. Januar 2017
Prof. Patrick Maletinsky ist seit 2012 Assistenzprofessor mit Tenure Track für Experimentelle Physik an der Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (Georg-H.-Endress-Professur) tätig. Nach einer Evaluation hat ihn der Universitätsrat mit Wirkung auf 1. Februar 2017 zum Associate Professor gewählt. mehr...

Daniel Loss erhält König-Faisal-Preis

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13. Januar 2017
Professor Daniel Loss vom Departement Physik der Universität Basel und vom Swiss Nanoscience Institute erhält den König-Faisal-Preis 2017 in der Sparte Wissenschaft. Die König-Faisal-Stiftung verleiht ihm den renommierten Wissenschaftspreis für die Erfindung eines Konzepts zur Entwicklung eines Quantencomputers, der auf dem Eigendrehimpuls von Elektronen beruht. Loss hat diese Theorie in den letzten Jahren weiterentwickelt und damit ein ganz neues Forschungsgebiet initiiert.

Gravitationswellen-Fabriken im frühen Universum

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11. Januar 2017
Forscher der Particles & Cosmology Gruppe am Departement Physik fanden kürzlich heraus, dass sogenannte „Oscillons“ im frühen Universum, direkt nach der Phase der kosmischen Inflation, als Gravitationswellen-Fabriken fungieren können. „Oscillons“ sind vergleichsweise langlebige, lokalisierte und starke Skalarfeld-Fluktuationen. Numerische Simulationen haben gezeigt, dass die erzeugten Gravitationswellen eine spezifische Frequenz haben, welche durch die zugrunde liegende Theorie des frühen Universums bestimmt ist, und sich als ausgeprägten Peak im ansonsten breiten Gravitationswellen-Spektum manifestieren. Liegt dieser Peak im passenden Frequenzbereich, können die Effekte der „Oscillons“ mit den laufenden und geplanten Gravitationswellen-Detektoren, z.B. mit dem aLIGO-AdVirgo Detector-Netzwerk, nachgewiesen werden. Der Nachweis eines solchen Gravitationswellen-Signals würde einen faszinierenden Einblick in die Physik der Frühphase des Universums ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind in dem renommierten Journal Physical Review Letters veröffentlicht.

Forscher werfen erstmals einen Blick ins Auge von Majoranas

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© Uni Basel
1. Dezember 2016
Majorana-Fermione gelten als Teilchen, mit denen sich möglicherweise die Informationseinheiten eines Quantencomputers realisieren lassen. Physiker vom Swiss Nanoscience Institute und Departement Physik der Universität Basel konnten im Experiment die Theorie bestätigen, dass am Ende von Drähten aus einzelnen Eisenatomen auf einem Supraleiter sogenannte Majorana-Fermionen erzeugt und gemessen werden können. Den Forschern gelang es zudem, die Welleneigenschaften der Majoranas zu beobachten und somit zum ersten Mal das Innere eines Majoranas sichtbar zu machen. Die Ergebnisse wurden in der Nature-Fachzeitschrift NPJ Quantum Information veröffentlicht.

Steuerbare Einzelphotonenquelle von einem Ensemble aus kalten Atomen

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© Uni Basel
25. November 2016
Die Sangouard-Gruppe arbeitet rege an der Entwicklung von Quantennetzwerken - Netzwerke, bei denen Atome die Knotenpunkte und einzelne Photonen die Verbindungen bilden. Diese Netzwerke werden es ermöglichen, über große Distanzen sicher zu kommunizieren - eine Art Internet, dessen Sicherheit auf den Regeln der Quantenphysik basiert. Die Gruppe arbeitete zusammen mit einem Team des ICFO am Nachweis einer Einzel-Photon-Quelle eines Ensembles kalter Atome. Dabei ist die zeitliche Ausdehnung der Photonen über mehr als drei Größenordnungen bis hin zu zehn Mikrosekunden einstellbar. Diese Photonen geben Anlass zu vielen Geräten, u.a. Systeme mit einer scharf-definierten Energiestruktur. Dies ebnet einen Weg für die Umsetzung hybrider Quantennetzwerke, bei denen man aus verschiedenen Systemen das beste wählt, um eine schnelle Quantenkommunikation über lange Strecken zu gewährleisten. Diese Resultate wurden in Nature Communications veröffentlicht.

Nanodrähte als Sensoren in neuem Rasterkraftmikroskop

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© Uni Basel
Mit einem neu entwickelten Rasterkraftmikroskop können Nanodrähte als winzige Sensoren eingesetzt werden – womit sich im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten sowohl Grösse als auch Richtung von Kräften messen lassen. Dies berichten Physiker des Poggiolabs und der EPF Lausanne im Fachblatt «Nature Nanotechnology». mehr... 18. Oktober 2016


Über diese Arbeit wurde in der "Neuen Zürcher Zeitung" ein Artikel mit dem Titel "Eine Kompassnadel für die Nanowelt" verfasst.

Oberflächenchemie führt zu neuen Produkten

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© Uni Basel
13. September, 2016
Chemische Reaktionen auf Oberflächen können zu neuen chemischen Verbindungen führen, die bisher in Lösung nicht synthetisiert wurden. Die Ausgangs-, Zwischen- und Endprodukte lassen sich dabei mithilfe eines hochauflösenden Rasterkraftmikroskops genau analysieren. Dies zeigen Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institute und des Departements Physik der Universität Basel zusammen mit Kollegen aus Japan und Finnland in der Fachzeitschrift «Nature Communications». mehr...

Kavli-Preis an Christoph Gerber verliehen

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Prof. Christoph Gerber
8. September, 2016
Christoph Gerber vom Swiss Nanoscience Institute an der Universität Basel wurde diese Woche in Oslo der hoch dotierte Kavli-Preis in Nanowissenschaften überreicht. Gerber erhielt die Auszeichnung gemeinsam mit Gerd Binnig und Calvin Quate für die Erfindung und Realisierung des ersten Rasterkraftmikroskops vor 30 Jahren. mehr...