Basel Universität
Departement für Physik
Departement für Physik

About us


Zwei moderne Gebiete der Physik bilden die Schwerpunkte unseres Departements: die Nano- und Quantenphysik sowie die Kosmologie und Teilchenphysik. In der Nano- und Quantenphysik geht es um die Erforschung von Strukturen auf der Nanometerskala sowie das Verständnis und die Kontrolle der dort auftretenden Quantenphänomene. In der Kosmologie und Teilchenphysik werden die Grundbausteine der Materie untersucht und physikalische Theorien zur Entwicklung des Universums entwickelt. Beide Bereiche verbindet die Quantenphysik als theoretische Grundlage. Getrieben durch neue experimentelle Möglichkeiten und theoretische Einsichten befinden sich diese Gebiete derzeit in einer rasanten Entwicklung zu der wir aktiv beitragen. Die dabei gewonnenen Forschungsergebnisse werden sowohl das wissenschaftliche Weltbild als auch die Technologien der Zukunft entscheidend prägen. [zu den Forschungsgruppen]



Spitzenforschung



Die hervorragende Qualität unserer Forschung schlägt sich z.B. in wissenschaftlichen Preisen und vorderen Plätzen in den internationalen Rankings nieder. Die wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Basler Physikerinnen und Physiker werden weltweit beachtet und häufig zitiert. Mit durchschnittlich 27 Zitaten pro Veröffentlichung lag das Basler Physikdepartement im Jahr 2013 sogar international auf dem ersten Platz aller Physikdepartemente mit mehr als 1000 Publikationen im Evaluationszeitraum (Quelle: Web of Knowledge, Essential Science Indicators, pdf).


Unsere Forscher sind in zahlreichen nationalen und internationalen Kollaborationen bestens vernetzt. Ausserdem konnten die folgenden Zentren am Departement Physik in Basel etabliert werden:

  1. Nationaler Forschungsschwerpunkt QSIT – Quantum Science and Technology (Basel Co-Leading House)
  2. Swiss Nanoscience Institute (SNI), Nationaler Forschungsschwerpunkt Nanowissenschaften
  3. Basler Zentrum für Quantencomputing und Quantenkohärenz (QC2)


Exzellente Lehre



Das Physikstudium in Basel zeichnet sich durch drei Dinge aus: spannende und aktuelle Themen, eine frühe Einbindung in die Arbeit der Forschungsgruppen, und ein ausgezeichnetes Betreuungsverhältnis. Als einzige Hochschule der Schweiz bietet Basel neben dem Physikstudium ein interdisziplinäres Studium der Nanowissenschaften an, das Elemente der Physik, Chemie und Biologie vereint. Absolventen unseres Departements sind weltweit gefragt und haben beste Aussichten auf eine Karriere in Forschung und Wirtschaft. [mehr zum Studium]



Erfolgreiche Geschichte



Seit dem späten 17. Jahrhundert unterrichten und forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fach Physik an der 1460 gegründeten Universität Basel. In seiner Geschichte hat die Basler Physik berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter Daniel Bernoulli (1700 – 1782) und Leonhard Euler (1707 – 1783), die unter anderem die Grundlage der Hydrodynamik und Aerodynamik gelegt haben, Johann Jakob Balmer (1825 – 1898), der die nach ihm benannte Formel für die Spektrallinien des Wasserstoffatoms aufstellte, Ernst Stückelberg (1905 – 1984), ein Pionier der theoretischen Elementarteilchenphysik, sowie den Quantenfeldtheoretiker Markus Fierz (1912 – 2006). [Kurze Geschichte des Departements Physik]



Basler Physik-Kolloquium – die ersten 100 Jahre



Die Vortragenden des Basler Physik-Kolloquiums tragen sich seit 1874 in das Fremdenbuch ein, darunter viele Nobelpreisträger und andere bedeutende Wissenschaftler wie z.B. Wiedemann, Rowland, Röntgen, Stefan, van der Waals, Bohr, Hund, Heisenberg, Purcell, Ramsey, Binnig, Rohrer, Müller, Wüthrich, Hänsch, von Klitzing, Geim und Leggett. Hier ist ein Auszug der ersten 100 Jahre. [Digitalisierung: Digitalisierungszentrum der Universitätsbibliothek, Universität Basel].